A Jóság Tava

Migränebehandlung mit Reiki-Energie

Wir wenden die Positionen 10, 14, 16 an.

Migräne

Das sind die Kopfschmerzen, über die man am häufigsten spricht. Oft wird es als Synonym für starke Kopfschmerzen verwendet. Sie kommt bei 8-12% der ganzen Bevölkerung vor, konkreter und am häufigsten bei Frauen zwischen 20-50 Jahren. In dieser Altersgruppe erreicht sie sogar 20-25%. Migräne meldet sich in Anfällen, ein Anfall kann 4 Stunden bis 3 Tage andauern und sich mehrmals im Monat wiederholen. Pausen von mehreren Monaten, eventuell von einem Jahr kann vorkommen, in anderen Fällen 6-8 Anfälle pro Monat. Die Schmerzen pochen in der Regel, mit Verkrampfungen, fast immer mit Übelkeit, oder zumindest mit Appetitlosigkeit, in anderen Fällen mit Erbrechen, mit größerer Empfindlichkeit gegenüber den Reizen der Umwelt (Lichter, Geräusche, Gerüche). Der Großteil der Kranken kann schwer oder kaum die alltäglichen Aufgaben bewältigen. Am Besten legen sie sich im verdunkelten, ruhigen Zimmer hin, wo sie niemand stört. Ein Teil der Betroffenen spürt die Anfälle bereits einen Tag davor. Vor allem Stimmungsschwankungen können auf die nahenden Anfälle aufmerksam machen. In der Fachliteratur wird es Prodrome genannt. Zirka ein Viertel der Anfälle beginnt mit Sehstörungen, hier kann mal vorkommen, dass das Sehfeld teils ein schwarzer Fleck ist, was anderes ist nicht zu sehen. Mal sieht man pulsierende Punkte oder leuchtende, gegebenenfalls bunte Linien, Kugel- oder Sternformationen. Diese Erscheinungen entwickeln sich allmählich und verschwinden innerhalb 15-20 Minuten. Viel seltener ist die Taubheit der Gliedmaßen, Schwäche, Sprachstörung oder Schwindeln kann vorkommen. Dies nennt man Aura. Es kommt vor, dass jemand mal mit Aura eingeleitete Anfälle hat, mal ausschließlich Kopfschmerzen ohne Aura hat und mal wiederum nur Aura als Symptom. 

Schwere Migräneanfälle sind charakteristisch, sie sind für Aussenstehende oft erschreckend. Kein Wunder, dass sie bereits von den Ägyptern beschrieben wurde, wenn auch noch nicht Migräne genannt. Der Ausdruck ist französischen Ursprungs. Da die Kopfschmerzen oft einseitig auftreten, wurde sie von den Griechen „Hemicranie” genannt, die in die damalige englische Sprache als „megrim” überging. Daher kommt die „französisch umgeformte” migraine oder Migräne. Lange Zeit galt sie als eine Krankheit der Seele, doch heute weiss man gewiss, dass es nicht stimmt. Aber es stimmt, dass seelische oder geistliche Belastungen Anfälle auslösen können. Nach unserem Wissen wird die Neigung zur Migräne vererbt. Wir haben Kenntnisse über den genetischen Hintergrund, aber es müssen noch viele Fragen beantwortet werden. Folge des genetischen „Fehlers” ist die Energiereserve des Gehirns reduziert, die leicht erschöpft werden kann.Umso mehr, denn auch der wichtige Lebensvorgang, die Anpassungsfähigkeit an die sich wiederholenden Umweltreize (Habituation) funktioniert nicht einwandfrei. Ausserdem spielen die hormonellen Veränderungen wohl auch eine Rolle, denn viele Frauen haben nur im Zusammenhang mit der Blutung Migräneanfälle. Doch in der Schwangerschaft und der Stillzeit überhaupt keine. Bestimmte Speisen (gelbe Käsen, Schokolade), Alkohol, unregeläßige Ernährung, wenig Schlaf, Wetterfronten können ebenfalls Anfälle provozieren, aber jeder reagiert anders auf diese.